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Krampe – Neuer hydraulischer Radantrieb

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krampeLeistungsstarke Schlepper-Kipper Kombinationen sind für viele Lohnunternehmer die Antwort im hartumkämpften Bereich der Erdtransporte. Diese Gespanne sind im Vergleich zu Dumpern bodenschonend, sehr wendig und fahren auf allen öffentlichen Straßen ohne Sondergenehmigung. Gleichzeitig können Traktoren wesentlich flexibler eingesetzt werden, sodass der Lohnunternehmer einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil zum Dumper bieten kann.

Um die Geländegängigkeit zu erhöhen, arbeitet Krampe beim Erdbaukipper Halfpipe HP 20 mit einem hydraulischen Radantrieb. Die erste Achse des Anhängers wird dabei mit Radnabenmotoren ausgerüstet, mit denen zusätzliche Schubkraft erzeugt wird. Mit diesem System wird die Traktion erheblich verbessert.

Im Gegensatz zur vorherigen Version verfügt die neue Variante nicht mehr über zwei Fahrstufen, sondern nur noch über eine Stufe, die eine stufenlose Beschleunigung ermöglicht. Durch entsprechende Steuerschieber können Parameter wie Leistung und Geschwindigkeit nachträglich geregelt werden. Zudem verfügt der neue Antrieb über eine zusätzliche Anfahrhilfe, die trotz betätigter Betriebsbremse zugeschaltet werden kann, was das Anfahren am Hang erheblich erleichtert. Außerdem gibt es ein neues Bedienterminal, das kleiner und handlicher wurde. Zusätzliche Kontrollanzeigen mit ergänzender Sicherheitsabschaltung optimieren das System.

Die neue Generation wurde bereits von vielen Krampe Kunden in den vergangenen Wochen in der Praxis getestet und konnte voll überzeugen. Der hydraulische Radantrieb findet Anwendung in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Tief- und Straßenbau und bietet entscheidende Vorteile:

· Geringerer Motor-Leistungsbedarf der Zugmaschine

· Mehr Traktion auf rutschigem Untergrund

· Neue Einsatzmöglichkeiten durch höhere Geländegängigkeit

· Weniger Ballastierung und dadurch mehr Nutzlast

· Weniger Kraftstoffverbrauch durch weniger Ballastierung und kleinere Zugmaschine

· Höheres Anfahrdrehmoment vor allem unter erschwerten Bedingungen

· Freilauf bei höheren Geschwindigkeiten

· Auslegung sowohl auf Schub- als auch Zugbetrieb

· Kurzzeitige Zuschaltung über Anfahrhilfe-Taste

· Automatische Abschaltung bei Betätigung der Betriebsbremse

· Aktiver Antrieb direkt am Gewichtspunkt
· Geringes Eigengewicht gegenüber der Variante mit mechanisch angetriebenen Allradachsen

Die Radialkolbenmotoren passen zudem auf zahlreiche Felgendurchmesser, können mit unterschiedlichen Bremsentypen geliefert werden und wurden bisher in Pendelaggregaten montiert. Diese sind besonders leichtzügig und oft entscheidet gerade dieser Vorteil darüber, ob das Gespann im schweren Gelände steckenbleibt oder durchkommt.

Quelle: http://www.krampe.de/

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