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Kuhn führt neue gezogene Mähwerke mit Aufbereiter ein

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Kuhn führt neue gezogene Mähwerke mit Aufbereiter ein

Gezogenes Kuhn Mähwerk FC 3160 TCD mit Fingeraufbereiter, Bild: KUHN S.A.

Mit den Modellen FC 2860, FC 3160, FC 3560 und FC 4060 der 60er-Serie führt Kuhn vier neue gezogene Mähwerke mit Aufbereiter ein. Die neuen Mähaufbereiter bieten Arbeitsbreiten von 2,67 bis 4,0 m, können wahlweise mit Finger- oder Walzenaufbereiter bestellt werden und sind – abhängig vom Modell – mit seitlicher Zugdeichsel, mittiger Zugdeichsel oder beiden Varianten erhältlich.

Unabhängig von der Deichselvariante erfolgt der Anbau der neuen Kuhn Mähwerke an den Schlepper über den GYRODINE-Schwenkkopf. Insbesondere in engen Kurven soll dieser für einen hohen Fahrkomfort und darüber hinaus für eine stets gerade Ausrichtung der Hauptgelenkwelle sorgen. Während Kuhn das FC 2860 ausschließlich mit seitlicher und das FC 4060 lediglich mit mittiger Zugdeichsel anbietet, besteht bei den Modellen FC 3160 und FC 3560 die Auswahl zwischen beiden Varianten. Laut Kuhn ermöglichen mittige Zugdeichseln auf sehr großen Flächen bis zu 10 % mehr Flächenleistung als seitliche, die allerdings durch geringere Anschaffungskosten punkten können.

Alle neuen Aufbereiter-Mähwerke rüstet Kuhn mit dem OPTIDISC Mähbalken aus. Dieser zeichnet sich durch unterschiedliche Mittenabstände zwischen den Mähscheiben aus. So ist dieser bei den zusammenlaufenden Scheiben, für eine Verbesserung des Mähgutabflusses, größer, bei den auseinander laufenden Scheiben hingegen kleiner, so dass hier eine größere Überlappung der Scheiben und damit eine bessere Schnittqualität insbesondere bei kurzem Futter ermöglicht wird. Die Schnitthöhe lässt sich bei den neuen gezogenen Mähwerken FC 2860, FC 3160, FC 3560 und FC 4060 zentral verstellen. Torsionsstangen sollen für eine kontinuierliche Entlastung des Mähbalkens sorgen.

In der Ausführung „D“ sind die Mähwerke mit einem Fingeraufbereiter ausgerüstet, dessen Rotor mit beweglichen Stahlfingern bestückt ist. Durch die Beweglichkeit nehmen die Finger bei der Drehung eine fliegende Position ein, wodurch einerseits der Gutfluss verbessert und andererseits der Leistungsbedarf bei starkem Aufwuchs gesenkt werden soll. Über ein Leitblech oder Ändern der Rotordrehzahl von 700 auf 1000 U/min mittels Hebel, kann bei den Mähwerken mit Fingeraufbereiter die Aufbereitungsintensität angepasst werden. In der Ausführung „R“ verfügen die neuen Mähwerke über einen Walzenaufbereiter, der wahlweise mit Walzen aus Polyurethan mit SQUAREFLEX-Spezialprofil für eine maximale Quetschung der Stängel oder mit preisgünstigeren Stahlprofil-Walzen ausgerüstet werden kann. In beiden Fällen haben die Walzen nach Herstellerangaben einen Durchmesser von 240 mm und arbeiten mit einer Drehzahl von 780 U/min.

Abhängig vom Aufbereiter-Typ unterscheiden sich die Möglichkeiten der Futterablage. Bei den Mähwerken mit Fingeraufbereiter ist neben der Breitablage auch das Zusammenlegen zweier Schwade sowie das Ablegen eines Schwads mit variabler Breite möglich. Die Walzenaufbereiter-Mähwerke bieten nur die Wahl zwischen Breitablage und Ablage eines Schwads mit variabler Breite.

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