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Challenger führt gezogene Feldspritzen der Baureihe RoGator 300 ein

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Challenger führt gezogene Feldspritzen der Baureihe RoGator 300 ein

Gezogene Challenger Feldspritze RoGator 300, Bild: AGCO CORPORATION

Auf der Agritechnica 2015 präsentierte Challenger mit der neuen Baureihe RoGator 300 erstmals auch gezogene Feldspritzen. Vorläufig besteht die neue Serie aus den zwei Modellen RG333 und RG344, deren Spritzmittelbehälter ein Volumen von 3300 respektive 4400 aufweisen.

Einige Komponenten der neuen RoGator 300 Feldspritzen hat Challenger von den Selbstfahrern der Baureihe RoGator 600 übernommen. Spritzgestänge, Federsystem, Mittelrahmen, Teleskoparbeitsbühne und Einspülschleuse der selbstfahrenden Pflanzenschutzspritzen finden sich so auch bei den neuen RoGator 300 Anhängespritzen. Neu konstruiert wurden hingegen Deichsel, Chassis, Achse und Tank.

Die Deichsel hat Challenger höhenverstellbar ausgeführt, um einen fexiblen Einsatz der RoGator 300 zu ermöglichen. Serienmäßig ist sie mit einem auch von Hand bedienbaren hydraulischen Stützfuß ausgerüstet. Das Chassis verfügt lediglich über einen Hauptträger, so dass bei der Achse ein Lenkwinkel von 35 Grad und ein daraus resultierender geringer Wenderadius von 3,8 m realisiert werden konnte. Die Achse selbst ist für einen niedrigen Schwerpunkt und eine geringe Gesamthöhe der Maschine weit hinten montiert. Als Bodenfreiheit gibt Challenger für die RoGator 300 Pflanzenschutzspritzen 65 cm an. Um mit der neuen RoGator 300 in unterschiedlichen Kulturen arbeiten zu können, ist eine Anpassung der Spurweite über Abstandshalter zwischen Radnarben und Chassis von 1,5 bis 2,25 m möglich. Das Spritzgestänge ist bei den neuen Challenger Feldspritzen vor der Hinterachse angelenkt. So sollen weniger Fahrwerksbewegungen auf das Gestänge einwirken und dieses insgesamt sehr ruhig liegen.

Der Antrieb der neuen Challenger RoGator 300 Feldspritzen erfolgt in Serienausstattung über die Load-Sensing-Hydraulik des Traktors. Um die neuen Spritzen auch mit Traktoren verwenden zu können, die nicht über die erforderliche Hydraulik-Ausstattung verfügen, bietet Challenger wahlweise die Ausrüstung der RoGator 300 mit einer per Zapfwelle angetriebenen Eigenhydraulik an.

Serienmäßig verfügt die RoGator 300 über einen Frischwasservorrat von 400 l, der in einem – um mehr Gewicht auf den Traktor übertragen zu können – vorne angeordneten Tank mitgeführt wird. Als Wunschausrüstung gibt es einen 500 l fassenden, rückseitig montierten zusätzlichen Frischwassertank. Unter Arbeitsplattform und Tank hat Challenger mehrere Staufächer mit einem Gesamtvolumen von 342 l vorgesehen. Die neuen Challenger RoGator 300 Pflanzenschutzspritzen sind vollständig ISOBUS-kompatibel und können mit jedem beliebigen Traktor-eigenen ISOBUS-Terminal, das die Funktion Teilbreitenschaltung unterstützt, bedient werden.

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