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Fendt stellt neue Kombiwagen VarioLiner 2035 und 2440 vor

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Fendt stellt neue Kombiwagen VarioLiner 2035 und 2440 vor

Fendt VarioLiner 2440, Bild: AGCO GmbH, Fendt-Marketing

Wenn es um Futtererntetechnik geht, haben wohl die wenigsten die Marke Fendt auf dem Schirm – sieht man einmal vom Feldhäcksler Katana ab. Umso mehr überraschte Fendt Fachwelt und Besucher auf der Agritechnica 2015 mit der Vorstellung der neuen Kombiwagen VarioLiner 2035 und 2440.

Die neuen Fendt Ladewagen VarioLiner 2035 und 2440 sind keine komplette Eigenentwicklung der Marktoberdorfer und auch nicht in Zusammenarbeit mit der Schwestermarke Fella – dem Futterernte-Spezialisten im AGCO-Konzern – entstanden. Vielmehr holte sich Fendt für die Konstruktion der neuen VarioLiner die Technische Universität Dresden und die Maschinenfabrik Stolpen GmbH mit ins Boot. Laut Fendt wurden die VarioLiner Kombiwagen konsequent auf einen hohen Durchsatz bei gleichzeitig geringem Leistungsbedarf ausgelegt. Die Typenbezeichnungen spiegeln die wichtigen Eckdaten zulässiges Gesamtgewicht und DIN-Ladevolumen wider, die vom Hersteller demzufolge für den VarioLiner 2035 mit 20 t sowie 35 m³ und für den VarioLiner 2440 mit 24 t sowie 40 m³ beziffert werden.

Die Pickup der Fendt Kombiwagen VarioLiner 2035 und 2440 verfügt nach Herstellerangaben über eine Aufnahmebreite von 2000 mm, arbeitet mit ungesteuerten Zinken und wird hydraulisch angetrieben. Ungewöhnlich schmal ist der Lade- und Schneid-Rotor mit lediglich 1200 mm Breite bei einem Durchmesser von 920 mm. Fendt begründet diese kompakten Abmessungen des Rotors mit einem geringeren Leistungsbedarf, der so möglich sein soll. Um trotz des schmalen Rotors eine gleichmäßige Ausladung des Laderaumes über die volle Breite zu gewährleisten, hat Fendt an der Innenseite der Stirnwand nach außen weisende Leitbleche vorgesehen. Das Schneidwerk der Fendt VarioLiner 2035 und 2440 arbeitet mit 29, einzeln per Druckfeder gegen Fremdkörper abgesicherten Messern, so dass sich eine theoretische Schnittlänge von 35 mm ergibt.

Nicht außergewöhnlich für einen Ladewagen dieser Größe ist beim Fendt VarioLiner der vorne abgesenkte Kratzboden. Außergewöhnlich ist jedoch, dass der Kratzboden beim VarioLiner eine Stauwand bewegt, die als passive Rückwand arbeitet und die Ladung zusätzlich komprimieren soll. Um Futterverluste beim Vorfahren der Stauwand zu verhindern, gibt es unter der Kratzbodenumlenkung eine Auffangwanne, die kontrolliert an geeigneter Stelle, etwa auf dem Silo, entleert werden kann.

Der neue Fendt VarioLiner Kombiwagen wird komplett per ISOBUS gesteuert und ist für Transportgeschwindigkeiten bis zu 60 km/h ausgelegt. Auch wenn die Vorstellung der VarioLiner bereits im November vergangenen Jahres erfolgte, sollen sie laut Fendt erst zur Erntesaison 2017 auf den deutschen Markt kommen.

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