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Fendt Feldhäcksler Katana 65 und 85 mit neuen Ausstattungsmerkmalen

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Fendt Feldhäcksler Katana 65 und 85 mit neuen Ausstattungsmerkmalen

Fendt Feldhäcksler Katana 65, Bild: AGCO GmbH

Fendt hat seine beiden Feldhäcksler-Modelle Katana 65 und Katana 85 einer behutsamen Optimierung unterzogen. Darüber hinaus erfüllt der MTU-Motor im größeren Modell Katana 85 jetzt die Abgasnorm EU Stufe IV/Tier 4f und im kleineren Katana 65 arbeitet nun ebenfalls ein MTU-Aggregat.

Um die Abgasnorm EU Stufe IV/Tier 4f auch mit dem Katana 65 erfüllen zu können, ersetzt Fendt in diesem Feldhäcksler den bisher verwendeten Mercedes-Benz V8-Motor mit etwa 16 l Hubraum und 480/653 kW/PS Leistung laut Hersteller durch einen MTU 6-Zylinder-Reihenmotor mit einer Leistung nach Herstellerangaben von 460/625 kW/PS aus 15,6 l Hubraum. Ein sogenanntes Turbocompound-System soll den Wirkungsgrad des Motors erhöhen. Trotz Überarbeitung der Motorinstallation ist der Motor nach wie vor längs eingebaut. Neu konzipiert wurde laut Fendt auch das Kühlerpaket und das Ölwechselintervall konnte durch Verwendung des neuen Motors von bislang 250 auch nunmehr 500 Stunden verdoppelt werden. Im Fendt Katana 85 kommt wie gehabt der V12-MTU-Motor mit einer Leistung laut Hersteller von 625/850 kW/PS zum Einsatz. Neu ist hier lediglich die Einhaltung der Abgasnorm EU Stufe IV/Tier 4f. Die Antriebseinheit der Fendt Katana Feldhäcksler zeichnet sich unter anderem durch ASR, Einzelradmotoren, intelligenten Allradantrieb und ECO/Power-Modus aus. Unter allen Einsatzbedinungen soll so in Kombination mit der Grenzlastregelung stets eine optimale Auslastung der Maschine möglich sein.

Stolz ist Fendt nach wie vor darauf, den Katana 65 nach eigenen Angaben mit der größten Häckseltrommel am Markt auszurüsten. Wahlweise ist diese neuerdings mit 20, 28 oder 40 Messern verfügbar. Darüber hinaus bietet Fendt jetzt auch für den Katana 65 den V-Cracker aus dem Katana 85 an. Der V-Cracker wurde ebenfalls überarbeitet und verfügt nun über eine Vorspannung durch Federn, die dem Cracker ein besseres Aufschließen der Mais-Körner ermöglichen soll.

Durch Modifikationen an Fahrzeugrahmen und Verkleidungen ist der Feldhäcksler Katana 65 laut Fendt leichter geworden. Zudem hat Fendt auch das Heck überarbeitet, wodurch der Zugang zu den Batterien verbessert und Platz für neue Werkzeug-Staufächer geschaffen wurde. Optional kann der Fendt Feldhäcksler Katana jetzt mit LED-Beleuchtungspaketen und einer vom Terminal aus bedienbaren Siliermittelanlage ausgerüstet werden. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, den Katana 65 an der Vorderachse statt der serienmäßigen Bereifung in der der Dimension 650/75 R32 mit extra hohen oder extra breiten Reifen auszurüsten. Möglich sind hier bespielsweise Reifen in den Größen 900/60 R 38 oder 710/70 R42. Aufpassen heißt es hier allerdings bei der Transport- respektive Außenbreite, die Fendt bereits für die Reifen-Dimension 710/70 R42 mit 3,20 m angibt.

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