tec24.com Blog

Alles rund um Traktoren und Landmaschinen

Fendt präsentiert ProCut-Quaderballenpressen

| Keine Kommentare

Fendt präsentiert ProCut-Quaderballenpressen

Fendt 1290 XD, Bild: AGCO GmbH

Fendt zeigt beim neuen Modelljahrgang der Quaderballen-Pressen 990, 1270, 1290 und 1290 XD keine Neuerungen, die äußerlich ersichtlich wären, sondern beschränkt sich auf ein optimiertes Innenleben. Diese Optimierungen umfassen das neue ProCut Schneidwerk inklusive eines neuen Schneidrotors und eine Messerschublade mit verbesserter Zugänglichkeit.

Herzstück des ProCut Schneidwerkes der Fendt Quaderballenpressen ist der neue ProCut-Schneidrotor, dessen Durchmesser auf 650 mm erhöht und dessen Drehzahl auf 120 U/min gesteigert wurde. Am Schneidrotor befinden sich in einer V-förmigen Spirale 54 (Modell 990) respektive 108 (Modelle 1270, 1290, 1290 XD) Gussstahl-Schneidrotorfinger. Jeder dieser Finger besteht aus drei einzeln am Tragrohr verschraubten Segmenten, die sich im Schadensfall schnell ersetzen lassen, ohne den Rotor ausbauen zu müssen.

Durch eine Erhöhung der Messeranzahl der neuen Fendt ProCut-Quaderballenpressen konnte die theoretische Schnittlänge auf nunmehr 43,5 mm gesenkt werden, womit das Auflösen der Ballen erleichtert werden soll. Das Modell 990 ist nun mit 17 (vormals 11) Wolframcarbit-gehärteten Messern ausgerüstet, die Modelle 1270, 1290 und 1290 XD mit 26 (vormals 19). Um die Schnittlänge problemlos auf 88 mm erhöhen zu können, befindet sich jedes zweite Messer auf einer weiteren Messerschiene; so kann die Schnittlänge über die hydraulische Messergruppenschaltung einfach variiert werden. Die Messerschublade wurde in einen hydraulisch absenkbaren Schneidwerksboden integriert. Nach Absenken desselben lässt sich die Messerschublade komplett herauszuziehen – für die Verriegelung wird kein Werkzeug benötigt. Auch der Austausch der Messer erfolgt werkzeuglos nach Verdrehen einer Halbwelle. Die neue Generation der Fendt Quaderballenpressen verzichtet auf eine separate Absicherung der Messer gegen Fremdkörper, sondern sichert beide Messergruppen hydraulisch durch Verwendung der Messergruppen-Vorwahl in Verbindung mit Druckspeichern.

Bedient werden die 2016er Fendt Quaderballen-Pressen mit dem ISOBUS-fähigen C1000-Terminal, das zur Serienausstattung gehört. Das Farbterminal verfügt zusätzlich über Tasten zur Steuerung der Messer und der Hydraulikventile. Fendt unterstreicht, dass sich die Quaderballenpressen natürlich auch mit dem in verschiedenen Fendt Traktoren verbauten Varioterminal steuern lassen.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.