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Neuer Gülle-Injektor Joskin SOLODISC XXL

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Neuer Gülle-Injektor Joskin SOLODISC XXL

Gülle-Injektor SOLODISC XXL, Bild: JOSKIN S.A.

Leichtere Scheiben mit größerem Durchmesser ist das Schlagwort der Technologie, die die Entwicklung des neuen Gülle-Injektor Joskin SOLODISC XXL erst möglich machte. Die neuen Injektoren bieten eine größere Arbeitsbreite bei gesunkenen Reihenabständen und realisieren damit eine feinere Gülleverteilung.

Joskin bietet mit der neuen Serie SOLODISC XXL drei Gülle-Injektoren mit 18,75 cm Reihenabstand an; wesentlich weniger als bei der Vorgänger-Baureihe, bei der der Abstand 21,5 cm betrug. Der neue Reihenabstand ist neben der gleichmäßigeren Ausbringung auch besser für 75-cm-Reihenkulturen wie Mais geeignet; der Gülle-Injektor arbeitet mit 1 bis 6 cm Tiefe. Joskin hat eine 6,75-m-Version des SOLODISC XXL mit 36 Scheiben, eine 7,5-m-Version mit 40 Scheiben und eine 8,25-m-Version mit 44 Scheiben im Angebot. Um den Druck auch in der maximalen Arbeitsbreite aufrecht zu erhalten, verbaut der belgische Hersteller zwei vertikale Verteilerköpfe, die kürzere Schlauchlängen erlauben. Neben kürzeren Schläuchen soll auch die Verwendung maßgefertiger Leitungen, die in die Schläuche gesteckt werden, Verstopfungen weitestgehend verhindern. Joskin bietet als Wunschausstattung für den Gülle-Injektor SOLODISC XXL hydraulische Tropfstopp-Elemente an, die mit einer Rückholfeder die Injektionsleitung öffnen und schließen.

Der geringere Reihenabstand und die damit verbundene größere Anzahl an Scheiben des Gülle-Injektors Joskin SOLODISC XXL wurde durch eine neue Materialmischung der 400-mm-Scheiben realisiert werden. Joskin setzt auf Metall mit vulkanisiertem Nitrilkautschuk, womit das Gewicht der Scheiben auf 5,9 kg halbiert werden konnte, was sich positiv auf das Gesamtgewicht des Injektors auswirkt. Joskin betont, dass die Verschleißfestigkeit der neuen Scheiben im Vergleich zu den Vorgängern unverändert sei.

Das neu entwickelte Hubwerk des Joskin SOLODISC XXL arbeitet mit drei respektive vier Verankerungspunkten, durch die sich ein Schwenkwinkel von insgesamt 20 Grad bewerkstelligen lässt, der bei Kurvenfahrten die Notwendigkeit des Aushebens vermindert. Praktischer Nebeneffekt: Die Transportbreite beträgt lediglich 2,64 m. Zur Serienausstattung des Gülleinjektors zählt ein mechanisches Querausgleichssystem, optional ist zusätzlich ein hydraulisches verfügbar, mit dem sich einerseits eine Teilbreitenschaltung realisieren lässt und das andererseits den Bodendruck der Scheiben regelt.

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