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ROPA zeigt neuen Rübenroder Tiger 6

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ROPA zeigt neuen Rübenroder Tiger 6

Zuckerrübenroder Tiger 6, Bild: ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH

Auf der Agrosalon 2016 in Moskau präsentierte ROPA erstmals den neuen Zuckerrübenroder Tiger 6 und wurde von der Neuheiten-Jury mit einer Goldmedaille für das Gesamtkonzept ausgezeichnet. Neben einer stärkeren Motorisierung beeindruckt der neue ROPA Tiger 6 auch mit seinem sehr bodenschonenden Fahrwerksystem mit automatischem Hangausgleich.

Im neuen Tiger 6 kommt ein Volvo-R6-Motor mit 16,12 l Hubraum zum Einsatz, der die aktuelle Abgasnorm der Stufe 4 erfüllt und nach Herstellerangaben gewaltige 700 PS (515 kW) leistet. Die Abgasnorm wird durch den Einsatz von PDE, SCR und AdBlue erreicht. Der neue Motor bietet im Gegensatz zum Vorgänger von Mercedes nicht nur mehr Hubraum und mehr Leistung sondern mit 3200 Nm auch mehr maximales Drehmoment. Besonders stolz ist ROPA darauf, mit einer Motordrehzahl von nur 1100 U/min 3150 Nm für die Rodung bereitzustellen. Für alle, die noch mehr Leistung wollen, oder schlicht nicht zusätzlich AdBlue bevorraten möchten, bietet ROPA zusätzlich die Motorisierung mit 768 PS (565 kW) an. Da diese Leistungsklasse nicht mehr von der EU-Abgasnorm betroffen ist, kommt diese Version ohne AdBlue, SCR und Abgasrückführung aus. Das maximale Drehmoment beziffert ROPA hier mit 3260 Nm.

Das CVR-Getriebe der neuen ROPA Tiger 6 kommt nicht von der Stange, sondern wurde unter der Bezeichnung Constant-Variable-ROPA-Getriebe zusammen mit Omsi und Bosch-Rexroth speziell für diesen Zuckerrübenroder entwickelt. Drei Ölmotoren auf einem Summierungsgetriebe finden sich zwischen Motorraum und dritter Achse und sorgen dafür, dass der neue ROPA Tiger 6 seine 40 km/h Maximalgeschwindigkeit schon bei 1195 U/min erreicht.

Dass eine Maschine dieser Dimension nicht ins Wanken geraten sollte, versteht sich eigentlich von selbst. ROPA setzt beim Tiger 6 auf ein Fahrwerk mit Pendelvorderachse und zwei hydraulisch gestützten Hinterachsen und reduziert das Wanken nach eigenen Angaben im Vergleich zu festverschraubten mittleren Achsen um ein Drittel. Die Zylinder aller Achsen einer Seite sind hydraulisch verbunden und mindern dementsprechend den Einfluss von Höhendifferenzen auf den Rahmen. Neben der besseren Bodenschonung durch gleichmäßigere Lastverteilung und der höheren Sicherheit optimiert die zum Patent angemeldete Lösung laut ROPA auch die Reihen- und Tiefenführung des Rodevorsatzes.

Die neu konzipierte Kabine des ROPA Tiger 6 bietet mehr Freiraum, Sitzbelüftung und Sitzheizung sowie Voll-LED-Arbeitsscheinwerfer.

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