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Neues Kombi-Transportsystem von Krampe

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Neues Kombi-Transportsystem von Krampe

Kombi-Transportsystem, Bild: Krampe Fahrzeug- und Metallbau GmbH

Krampe stellt eine neues Kombi-Transportsystem für den landwirtschaftlichen Bereich vor, mit dem sowohl feste Güter als auch Flüssigkeiten auf einem Fahrgestell transportiert werden können. Basis der neuen Lösung ist ein Deichselanhänger, auf den ein Zubringerfass für den Gülletransport, ein Wannen- und ein Zweiseiten-Kipper montiert werden können. 

Krampe unterstreicht die Ökonomie seines neuen Kombi-Transportsystems, da nur ein Krampe Deichselanhänger Roadrunner DA 34 benötigt wird, auf dem Wannenkipper- oder Zubringeraufbau befestigt werden – vom Prinzip her erinnert das System ein wenig an einen Sattelschlepper. Der Roadrunner DA 34 ist serienmäßig mit einer Luftfederung ausgestattet, die für den Austausch den jeweiligen Aufbau anhebt. Die Befestigung der Aufbauten erfolgt durch übliche Twistlocks, wie sie aus der Containersicherung bekannt sind. Der nichtbenötigte Aufbau wartet auf Teleskop-Stützen auf seinen nächsten Einsatz. Lediglich die Pumpeinheit des Zubringerfasses kann so nicht demontiert werden – hier empfiehlt Krampe einen kleinen Gabelstapler.

Der verwendete Deichselanhänger Roadrunner DA zeichnet sich laut Krampe vor allem durch seine, durch den kurzen Radstand bedingte, Wendigkeit aus und die damit einhergehende Spurtreue. Gegen das Wanken des Aufbaus setzt Krampe bei diesem Dreiachser auf ein Fahrwerk mit gekröpften Lenkern und großen Luftfederbälgen.

Feste Güter werden beim neuen Kombi-Transportsystem von Krampe mit einer 9-m-Mulde transportiert, die sowohl als Wannen-Kipper als auch als Zweiseiten-Kipper bestellt werden kann. Das maximale Transportvolumen gibt Krampe (bei Verwendung von 80 cm Silageaufsätzen) mit 47 m³ und die technische Nutzlast mit 28 t an. Auf der Straße soll der Roadrunner seinem Namen alle Ehre machen und bei 40 km/h eine Zulassung mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 34 t sowie bei 60 km/h von 32 t erlauben.

Das 8,2 m lange Gülle-Zubringerfass stammt aus dem Hause Wittrock und bietet laut Krampe 26000 l Fassungsvermögen. Eine Ceranbeschichtung des Stahlfasses soll innen vor Korrosion schützen, während das Fass außen mit einer kathodische Tauchlackierung in Kombination mit einer Pulverbeschichtung behandelt wurde. Die oben erwähnte Pumpeinheit ist optional.

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