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AGCO legt gute Halbjahreszahlen für 2012 vor

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AGCO LogoMARKTOBERDORF. Anlässlich der Eröffnung des weltweit modernsten Werksverbunds für Traktoren des Landmaschinenherstellers Fendt in Bayern hat der US-amerikanische Mutterkonzern AGCO gute Zahlen zum Geschäftsverlauf und einen optimistischen Ausblick vorgelegt. Im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag in Marktoberdorf bezifferte der Präsident des Konzerns, Martin Richenhagen, den Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2012 auf rund 5 Mrd $ (3,9 Mrd Euro); das ist ein Plus von 19,4 % gegenüber dem Vorjahr. Davon seien 2,7 Mrd $ (2,1 Mrd Euro) im zweiten Quartal des Wirtschaftsjahres nach 2,4 Mrd $ (1,9 Mrd Euro) im Vorjahreszeitraum erwirtschaftet worden.

„Der gute Geschäftsverlauf, den AGCO im zweiten Quartal verzeichnen konnte, führte zu einem Rekordergebnis mit Umsatzrenditen von knapp unter 10 %“, so der Konzernchef. Dazu hätten neben Umsatz- und Produktionssteigerungen auch die höheren Verkaufspreise in Nordamerika und Westeuropa beigetragen. Zudem seien nur geringe Kostensteigerungen für Rohstoffe zu verzeichnen gewesen, unter anderem durch strategische Kostensenkungsprogramme vor allem in den Bereichen Einkauf und Werksproduktivität. Auch die im vergangenen Jahr übernommene US-Firma GSI, ein Hersteller von Anlagen zur Getreidelagerung und zur Steuerung der Eiweißproduktion, habe zu den positiven Ergebnissen beigetragen.

Mit Blick auf den am vergangenen Freitag neu eröffneten Werkverbund des AGCO-Tochterunternehmens und Technologieführers Fendt in Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim erklärte Richenhagen: „Mit der Investition in die Marke Fendt bekräftigen wir die positiven Wachstumsaussichten für AGCO.“ Auf rund 85 000 m² sei eine neue Infrastruktur entstanden. Damit habe sich die gesamte Produktionsfläche der Fendt-Standorte mehr als verdoppelt. Dieses Projekt namens „Fendt ahead“ sei mit einer Investitionssumme von insgesamt rund 300 Mio $ (232 Mio Euro) das bisher größte des Konzerns. Davon seien 250 Mio $ (193 Mio Euro) auf die Errichtung der neuen Endmontage für Traktoren auf dem erweiterten Werksgelände in Marktoberdorf und 50 Mio $ (39 Mio Euro) auf die neue Montage- und Logistikhalle in Asbach-Bäumenheim entfallen. In den kommenden Jahren wolle AGCO seine Werke weltweit auf den Stand bringen, der nun bei Fendt erreicht sei.

Wie der Vizepräsident und Sprecher der Geschäftsführung von Fendt, Peter-Josef Paffen, weiter ausführte, wird sich der Absatz im laufenden Jahr voraussichtlich um bis zu 17 % im Vergleich zu 2011 auf rund 17 500 Traktoren erhöhen. Im kommenden Jahr werde ein Absatz von 18 000 Schleppern angepeilt. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres habe der deutsche Marktanteil von Fendt-Traktoren ab 51 PS bei 24 % aller Neuzulassungen und damit um 0,5 % über dem Vorjahr gelegen. Damit könne die Marke mit deutlichem Abstand ihre Marktführerschaft behaupten. AgE

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