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Fendt – Wintereinsatz bei der Ski WM in Schladming

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Fendt Ski WMZwei Wochen kämpfen die besten alpinen Skifahrer der Welt während der FIS Weltmeisterschaft in Schadming (Österreich) um Medaillen. Millionen von Fans bewundern ihr Können live in der Schladminger Ski Arena und an den Bildschirmen. Um so ein großes Winterereignis stemmen zu können, hat das Organisations-komitee „Schladming 2013“ die Besten zusammengetrommelt. Natürlich mit dabei: 10 Fendt Traktoren!

“Das ist ein Spielzeug für Männer“, lacht Walter Grillitsch, einer von 52 Fahrern des Maschinenrings, die die Straßen rund um den WM Ort freihalten. „Ich finde diesen Traktor wirklich perfekt. Die Schubkraft vom 722 Vario ist sehr gut und der Komfort der Kabine ist wirklich super!“ So gute Laune haben morgens um 7:00 Uhr nur wenige. Dabei ist der 39jährige schon seit drei Stunden mit seinem Räumfahrzeug auf der Planai unterwegs. Hier oben, auf über 1.900 Meter Höhe, ist über Nacht wieder ordentlich Schnee gefallen. Die Luft ist trocken und windstill, so dass man die sieben Grad unter Null anfangs gar nicht spürt. Heute ist Walter Grillitsch mit dem Schneeflug unterwegs, um die Straßen auf dem Schladminger Hausberg für den Tourismusverkehr befahrbar zu machen. Sein Chef, Hannes Royer, vom Maschinenring Dachstein-Tauern schaut kurz vorbei.

Er ist zuständig für die Einteilung der Fahrer, damit gerade auch zur Ski WM der Verkehr reibungslos klappt. „Die Stadt Schladming war auf der Suche nach einem Partner für den Winterdienst während der Ski WM und hat verschiedenste Hersteller kontaktiert. Ich wurde gefragt, weil wir schon während der nordischen Ski WM Einsatzleitung gemacht haben“ erklärt der sympathische Geschäftsführer. Die Traktoren werden hauptsächlich zur Schneeräumung mit dem Schneepflug und der Schneefräse eingesetzt. Aber auch zur gesamten Split- und Salzstreuung. Der Schneeabtransport aus dem Stadtgebiet erfolgt mit großen Hakenlift-Anhängern. Allein 4.000 Parkplätze für Pkws und 400 Busse müssen immer schneefrei sein. „Im Stadtgebiet von Schladming haben wir hauptsächlich die 200er und 300er mit Schneepflug und Frontlader im Einsatz. Je höher wir auf die Berge raufkommen, desto größer werden auch die Schlepper. Wir haben hier den 722 Vario und den 820 Vario im Einsatz. Um einen Schneepflug ordentlich bedienen zu können, da braucht es wirklich Leistung. Und die Schneefräse von Kahlbacher braucht viel Kraft und Leistung“, bestätigt der 36jährige aus der Steiermark. „In der Stadt haben die Traktoren den Vorteil der Wendigkeit. Wenn man das mit anderen Maschinen und Geräten vergleicht, dann ist kein Klein-Lkw so wendig wie der Traktor. Auch die Übersichtlichkeit ist enorm – man sieht perfekt und kann das angebaute Gerät in jede Ecke präzise steuern. Und am Berg ist es von Vorteil, dass man durch die großen Räder die Kraft optimal auf den Boden bringt. Gerade wenn es 1 ½ Meter Schnee hat.“

Fendt Ski WM

Als Schladming im Mai 2008 den Zuschlag für die alpine Ski WM bekam, freute sich ganz Österreich über das kommende Großereignis. Die Planungen für das Ski Event begannen frühzeitig, um die perfekten Bedingungen für eine Weltmeisterschaft bieten zu können. „Auch im Bereich der Schneeräumung und des Maschinenparks war es uns wichtig, dass wir die besten und kompetentesten Partner bekommen“, erinnert sich Jürgen Winter, Bürgermeister der Stadt Schladming. „Wir haben mit unseren Partnern in der Region, v.a. mit dem Maschinenring überlegt: wer kann uns Qualität und Professionalität zur Verfügung stellen? Und da sind wir sehr froh, das wir mit Fendt den richtigen und besten Partner gewonnen haben.“ Wenn Winter aus dem Rathaussaal sieht, dann kann er direkt auf die Skipiste schauen. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich die Medal Plaza, in der die besten Skifahrer am Abend ihre Medaillen überreicht bekommen.

In wenigen Gehminuten ist man auch schnell am Media Center „Congress-Schladming“, wo sich die internationale Sportpresse täglich einfindet. Manfred Breitfuss, Geschäftsführer vom Congress-Schladming, war an vielen organisatorischen Entscheidungen unmittelbar beteiligt. „Wir hatten bisher für die Stadt Schladming noch keinen Traktor im Einsatz gehabt. Aber jetzt machen wir die besten Erfahrungen damit. Das geht jetzt sogar soweit, dass auch der Österreichische Skiverband für diese Veranstaltung noch weitere Geräte gewünscht hat, die von Fendt bereitgestellt worden sind. Und auch für die Nachbargemeinde Rohrmoos sind die Schlepper unterwegs, da sie dort ein großes Wegenetz zu betreuen und vor allem sehr steile und sehr schneereiche Straßen zu pflegen haben.“
Über so viele positive Rückmeldungen freuen sich Harald Herber, Geschäftsführer der VarioWelt in Wallern und Roman Roth, Geschäftsführer der ACA GmbH in Wieselburg. Beide Fendt Vertriebspartner ließen es sich nicht nehmen und sind persönlich nach Schladming angereist. Natürlich wollen sie ihre Traktoren im Einsatz sehen, aber auch die WM Atmosphäre genießen, schließlich hat man nicht jeden Winter Weltmeisterschaften im eigenen Land. Dass die Fendt Effizienz-Weltmeister im Kraftstofferbrauch auch für einen reibungslosen Verkehr zur Ski WM sorgen, freut die beiden österreichischen Landsleute. „Sehr wichtig ist im Winterdienst die Standfestigkeit der Motoren“, meint Herber. „Der Einsatz ist sehr hart. Bei Minusgraden – meist in der Nacht – ist sehr guter Service rund um die Uhr ausschlaggebend. Und da ist das flächendeckende Servicenetz von unseren Fendt Partnern enorm wichtig. Und unsere Service Partner zeichnet aus, dass sie private Händler sind und immer für die Kommunen und den Schneepflugfahrer da sind. Nicht umsonst haben wir im letzten österreichischen Imagebarometer wieder mit großem Abstand zum Zweitplatzieren gewonnen. Das spürt man auch bei unseren Kunden, die sind begeistert von der Marke. Und wenn jetzt noch unsere österreichischen Fahrer Medaillen holen, dann bin ich sehr glücklich“.

Während Harald Herber und Roman Roth in der Ski Arena von Schladming die Abfahrtläufe anschauen, sind die Fendt Schlepper unentwegt in der Stadt und am Berg im Einsatz. Allein über 1.000 freiwillige WM-Helfer müssen täglich zu ihren Arbeitsstätten. Winter- und Schneechaos durch Staus sollen nicht das Bild der Ski WM prägen, sondern reibungslose Abläufe und eine hervorragende Organisation. Auch Maschinenringgeschäftsführer Hannes Royer ist dafür pausenlos unterwegs. Dass er jetzt zehn zusätzliche Fendt Maschinen miteinplanen kann, hat viele Vorteile. „Uns ist es sehr wichtig, dass da, wo die Besten der Welt zusammen kommen, auch die beste Technik zum Einsatz kommt. Und Fendt gehört einfach dazu als Traktor Premiumhersteller. Das beweisen die Traktoren hier klar und eindeutig!“

Quelle: www.fendt.com

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