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Zollunion bestätigt Schutzzölle für Mähdrescher

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ZollunionIn den kommenden Jahren soll der Getreidemähdreschermarkt der Zollunionspartner Russland, Weißrussland und Kasachstan verstärkt gegen die ausländische Konkurrenz geschützt werden. Das hat die Eurasische Wirtschaftskommission (EWK) nach Abschluss einer entsprechenden Antidumping-Untersuchung am Dienstag beschlossen. Demnach soll bis Mitte März 2014 ein Sonderzoll auf die Importe von Mähdreschern und deren Bauteile aus Drittländern von 26,7 % erhoben werden, der in den beiden darauffolgenden Zwölfmonatszeiträumen mit 26,2 % beziehungsweise 25,7 % kaum geringer ausfallen wird. Die Abgaben lösen den bis zum Abschluss der Antidumping-Untersuchung geltenden vorläufigen Sonderschutzzoll von 27,5 % ab, der Ende Februar 2013 „zur Abwendung irreparabler Schäden“ für die Landtechnikindustrie eingeführt wurde.

Die Antidumping-Studie wurde im Juli 2012 auf Antrag russischer Landmaschinenproduzenten eingeleitet und auch von weißrussischen Herstellern unterstützt. Mit dem russischen Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) im August 2013 musste der Regelimportzoll auf Getreidemähdrescher in der gesamten Zollunion von 15 % auf 5 % gesenkt werden. Auf Grundlage des nun vorliegenden Antidumping-Berichtes begründete die EWK die Einführung der Marktschutzmaßnahme: Bereits im Referenzzeitraum 2009 bis 2011 sei die Einfuhr von Getreidemähdreschern in die Zollunionsländer um 19,1 % gestiegen; zugleich hätten sich die Produktion um 5,1 % und die Verkäufe am heimischen Markt um 25,5 % verringert. Die Situation der Produzenten habe sich 2012 weiter verschlechtert.

Quelle: http://www.agra-europe.de/

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