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AGCO-Chef zu Besuch beim Rotary Club Marktoberdorf

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AGCO-Chef RichenhagenMartin Richenhagen berichtete von seinen Erfahrungen als Chairman, Präsident und CEO des weltweit tätigen US-Landtechnik Konzerns AGCO Corporation.

Der Rotary Club Marktoberdorf hatte am 3. November 2014 einen Top-Referenten im Foyer des Veranstaltungszentrums MODEON, Marktoberdorf, zu Gast. Martin Richenhagen, Chairman, Präsident und CEO des weltweit drittgrößten Landtechnik-Konzerns AGCO Corporation und Mitglied im Rotary Club Warendorf, hielt einen Vortrag zum Thema „Zehn Jahre AGCO – Zehn Jahre USA.“ Sepp Nuscheler, derzeitiger Präsident des Rotary Clubs Marktoberdorf und Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei AGCO/Fendt, begrüßte Martin Richenhagen und rund 80 Gäste. Mit dabei waren die AGCO/Fendt-Geschäftsführer Peter-Josef Paffen (Vorsitzender), Ekkehart Gläser und Dr. Heribert Reiter, Mitglieder der umliegenden Allgäuer Rotary Clubs aus Kaufbeuren; Buchloe; Reutte-Füssen; Kempten; Zell am See, Österreich, Mitglieder des Lions Clubs Marktoberdorf und Unternehmer aus der Region Allgäu.

Zu Beginn seines Vortrages stellte Martin Richenhagen fest, dass die weltweite Landtechnikbranche nach einer mehrjährigen Boomphase aktuell mit einem Rückgang der Nachfrage konfrontiert sei. Als Gründe nannte er den erheblichen Preisverfall bei landwirtschaftlichen Produkten, die negativen Auswirkungen der Sanktionspolitik in Ost und West und die allgemeine unbefriedigende wirtschaftliche Entwicklung in vielen Ländern Europas. AGCO werde die erforderlichen Anpassungen an allen Standorten vornehmen und das Unternehmen auf dem bisherigen Erfolgskurs halten.Martin Richenhagen berichtete über seine persönlichen Erfahrungen in den zurückliegenden zehn Jahren an der Spitze des Weltkonzerns AGCO Corporation mit Hauptsitz in Duluth, Georgia, USA. Er war mehrere Jahre der einzige deutsche Top-Manager eines der 500 größten US-Konzerne. Heute steht AGCO auf Platz 262 der Fortune-500 US-Unternehmen. Innerhalb von zehn Jahren stieg der Umsatz im Konzern von 3,5 Mrd US-Dollar (2003) auf knapp 11 Mrd US-Dollar (2013) an. Sehr wichtig sei eine klare Vision und Mission des Unternehmens, die er mit einem kleinen Kreis von Top-Führungskräften – inklusiv Peter-Josef Paffen – vor zehn Jahren erarbeitet habe.

Anschließend legte er den Schwerpunkt seiner Ausführungen auf die Wachstumsstrategie von AGCO in allen Erdteilen und auf die Mehrmarkenstrategie von AGCO mit den Marken Fendt, Challenger, Massey Ferguson, Valtra und der relativ neuen Marke GSI.
Nach dem Vortrag folgte eine spannende Diskussion über den raschen Aufstieg des Unternehmens in den letzten Jahren und über wichtige Unterschiede und kulturelle Besonderheiten zwischen den USA und Europa. Dabei machte Richenhagen unmissverständlich klar, dass er das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und USA begrüßt. Das Abkommen würde auch für Fendt Vorteile zum Beispiel für eine vernünftige Vereinheitlichung der Zulassungsregeln bringen.

Eine wichtige Botschaft von Richenhagen war die Feststellung, dass aus seiner Sicht die Ernährung der weiter wachsenden Weltbevölkerung nur mit innovativen und modernen Traktoren und Erntemaschinen möglich ist.

Martin Richenhagen, 1952 in Köln geboren, ist seit 2004 Präsident und CEO der AGCO Corporation und wurde zwei Jahre später auch Chairman. Er studierte zunächst Romanistik, Theologie, Pädagogik und Philosophie an den Universitäten Bonn, Köln und Lille.

Nachdem er einige Jahre als Gymnasiallehrer gearbeitet hatte, entschied sich Martin Richenhagen zu einem Wechsel in die Wirtschaft. Seine Managerkarriere nahm in der Stahlindustrie ihren Anfang und setzte sich in der internationalen Landtechnik-Branche fort.

Quelle: www.fendt.com

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