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Case-IH engagiert sich für den Bodenschutz

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Case-IH Bodenschutz Aktion Magnum 380 CVXMehr als die Hälfte der Fläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Der Boden ist dabei buchstäblich die Existenzgrundlage der Landwirte. Nur wenn er geschützt und die Bodenfruchtbarkeit erhalten wird, ist eine ertragreiche Landwirtschaft überhaupt dauerhaft möglich. In verschiedenen Ländern und Regionen werden Böden aber bis heute degradiert, das heißt geschädigt, verdichtet und durch Wind- oder Wassererosion von den Feldern abgetragen. Vor diesem Hintergrund haben die Vereinten Nationen (UN) das Jahr 2015 zum „Internationalen Jahr der Böden“ ausgerufen. Nach dem Auftakt auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche in Berlin greift Case IH dieses wichtige Thema deshalb auch im weiteren Jahresverlauf mit zahlreichen Sonderveranstaltungen rund um den angewandten Bodenschutz auf.

Praktischer Bodenschutz
Unter dem Motto „Bodenschutz erlebbar machen“ informieren Experten von Case IH in Halle 3.2 der Messe Berlin, wie moderne Landtechnik aktiv zu dem Schutz der Böden beitragen kann. „Dabei geht es beispielsweise darum, die Verdichtung und den Abtrag von Boden durch Wind- oder Wassererosion so gering wie möglich zu halten. Mit Blick auf die Vermeidung von Verdichtungen bietet der Fortschritt in der Landtechnik den Landwirten inzwischen eine Reihe von Ansätzen. Dazu zählen neben Niederdruckreifen, Tandem- oder Tridemachsen sowie Anlagen zur Anpassung des Reifeninnendrucks an die Fahrt auf der Straße (mit hohem Druck) oder auf dem Feld (mit stark abgesenktem Druck) vor allem auch Raupenfahrwerke für Traktoren und Erntemaschinen.

Case IH setzt bei allen Maschinen, bei denen solche Raupenfahrwerke zum Einsatz kommen, auf vier voneinander unabhängige Antriebslösungen. „Egal ob Mähdrescher mit Bandlaufwerken an der Vorderachse, unser gerade erst in Europa zum Traktor des Jahres gewählter Magnum Rowtrac mit Bandlaufwerken an der Hinterachse oder unser Quadtrac als stärkster Serientraktor weltweit mit vier voneinander unabhängigen Bandlaufwerken – immer haben wir vier getrennte Kontaktpunkte zum Boden. Der Vorteil gegenüber konventionellen Fahrwerken mit zwei Gleisketten ist die jederzeit gegebene Traktion (auch bei Kurvenfahrt), die absolute Spurtreue und das Vermeiden des Abscherens des Bodens am Vorgewende“, erläutert Norbert Zehne, Produktmanager für Traktoren bei Case IH, die Besonderheiten dieser Technik.

Neue Konzepte
Aufgrund der hohen Bedeutung fruchtbarer und intakter Böden entwickeln Ingenieure weltweit aber auch weitere Ansätze und innovative Bewirtschaftungsverfahren, die beispielsweise GPS Technologien nutzen. „Bei dem sogenannten Controlled Traffic Farming (CTF) werden immer die gleichen Fahrspuren genutzt, damit insgesamt die Anteile der auf einem Feld befahrenen Flächen reduziert und der Boden so wirksam geschützt“, berichtet Martin Schönberg, Experte für Präzisions-Landwirtschaft bei Case IH. „Mit den Advanced Farming Systems, unserem umfassenden Produkt- und Software-Sortiment für die Präzisionslandwirtschaft, haben wir bei Case IH in den vergangenen Jahren ein durchgängiges Konzept dazu entwickelt. Maschinen und Arbeitsbreiten im Ackerbau sind optimal aufeinander abgestimmt“, so Schönberg weiter.

Case IH wird gemeinsam mit seinen Vertriebspartnern das ganze Jahr über auf Feldtagen und Veranstaltungen zu dem angewandten Bodenschutz informieren. Ein Höhepunkt wird dabei eine Sonderschau anlässlich des internationalen Case IH Feldtages im Sommer 2015 in Niederndodeleben sein.

Quelle: www.caseih.com

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