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Ropa – Tiger 5 als Maschine des Jahres 2015 gekürt

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Ropa Tiger 5 Maschine des Jahres 2015Zur größten Landtechnikmesse in Frankreich, der Sima in Paris präsentierte das bayerische familiengeführte Maschinenbauunternehmen ROPA den Tiger 5 als die neue Extraklasse unter den 3-achsigen Rübenrodern. Bereits im 2-Achser ROPA Panther wurde ein wegweisendes Fahrwerksystem mit Wankstabilisierung und Hangausgleich umgesetzt. Im neuen Tiger 5 wurde dieses Konzept mit einer hydraulischen Fahrwerksaufhängung der Hinterachsen ergänzt, auf 3 Antriebsachsen weiterentwickelt und in Perfektion vollendet!
Für das Gesamtkkonzept mit dem neuem Fahrwerkssystem für gesteigerten Bodenschutz in Verbindung mit der neuen Bedienphilosophie R-Concept erhielt der Tiger 5 die Auszeichnung Maschine des Jahr 2015!

Hydraulisches Fahrwerkssystem – Wankstabilisierung mit vollautomatischem Radlast- und Hangausgleich

Speziell für den Tiger 5 hat ROPA ein neuartiges Fahrwerkskonzept mit einer Pendelvorderachse in Verbindung mit 2 hydraulisch gelagerten Hinterachsen entwickelt. Gegenüber bisherigen Fahrwerken von 3-achsigen Rübenrodern (die mittlere Achse ist fest mit dem Rahmen verschraubt) reduziert sich das Wanken der Maschine auf ein Drittel! Grund dafür ist die hydraulische Verbindung der Stabilisierungszylinder an Vorder- und Hinterachsen einer Seite, so dass Bodenunebenheiten an einem Rad in der Höhendifferenz nur zu 33 Prozent auf den Rahmen wirken – Wankstabilisierung des Chassis. Durch die Reduktion des Wankens am Chassis verbessert sich gleichzeitig die Reihen- und Tiefenführung des Rodevorsatzes, da der Rahmen ausgemittelt zur Stellung der drei Achsen steht. Durch die hydraulische Verbindung der Achsen verteilt sich die Last immer konstant gleich.

Bis zu 10 Prozent Hangausgleich

Einzigartig unter den 3-achsigen Rübenrodern ist auch der automatische Hangausgleich mittels sechs Hydraulikzylinder und Sensorik. Das komplette Fahrzeug wird bis zu 10 Prozent zum Hang hin geneigt und dadurch waagrecht gehalten, das Rodeaggregat führt sich selbst durch Abtastung der Bodenoberfläche. Die Hangstabilität steigt enorm, in extremen Situationen kann der Tiger trotz höherem Bunker selbst dort noch stabil gehalten werden, wo andere Roder bereits umkippen würden. Darüber hinaus erhöht sich der Fahrkomfort, da der Fahrer in einer aufrechten Sitzposition verbleibt, und nicht aus dem Sitz zu rutschen droht.

Deutlich mehr Bodenaufstandsfläche für nachhaltigen Bodenschutz

Durch die vergrößerte und bodenschonende Bereifung wirkt der neue Tiger gewaltig groß und imposant. Die neuen 800/70 R38 Ultraflex Reifen auf der Vorderachse und die 1050/50 R32 Michelin MegaXBib Reifen auf den Hinterachse ermöglichen nachhaltige Bodenschonung selbst bei vollem über 43 m³ fassenden Rübenbunker. Der Ackerboden wird geschont bei zugleich verbesserten Dämpfungseigenschaften.

Neuer Mercedes Motor mit 15,6 Liter Hubraum – viel Kraft und sehr sparsam

Die Kraftübertragung im 626 PS / 460 KW starken Tiger 5 (Mercedes Benz 6-Zylinder-Reihenmotor, 15,6 Liter Hubraum mit AdBlue und SCR KAT euro-Mot 4 final) erfolgt nun noch effizienter bei zugleich verringertem Kraftstoffverbrauch. Ein durchzugsstarkes maximales Drehmoment von sage und schreibe 2900 Nm wird bei optimierten Wirkungsgraden über einen neuen stufenlosen Fahrantrieb übertragen.

Stufenloses CVR-Getriebe für effiziente Kraftübertragung

Eigens für den Tiger 5 und dessen hoher Antriebsleistung wurde dieser neue stufenlose Fahrantrieb gemeinsam von ROPA, Omsi und Bosch-Rexroth entwickelt. Das „Constant-Variable-ROPA“-Getriebe (CVR) besteht aus drei Ölmotoren auf einem Summierungsgetriebe und sitzt zwischen Motorraum und der dritten Achse.

Ohne Schaltvorgang bis 40 km/h drehzahlreduziert

Im Rodemodus ist der Tiger 5 auf 18 km/h elektronisch begrenzt, bei Straßenfahrt fährt der Tiger stufenlos und „spritzig“ von 0 bis 40 km/h ohne Schaltvorgang und Zugkraftunterbrechung! Die Maximalgeschwindigkeit von 40 km/h erreicht der Tiger 5 bereits bei extrem sparsamen 1195 1/min. Im Feld kann bereits bei einer Rodedrehzahl von nur 1.175 1/min gerodet werden. Je nach Kraftbedarf regelt der Tiger automotiv bis max. 1.650 1/min. Für die notwendige „Bändigung“ des Tigers sorgen in die Achsen integrierte (vor Schmutz geschützt) im Ölbad laufende Lamellenbremsen.

Direkte Kraftübertragung mit Kardanwellen sichern sehr hohes Drehmoment an allen Rädern

Als Alleinstellungsmerkmal unter allen 3-Achsern hat der Tiger eine direkte Kraftübertragung mittels geradlinig verlaufender Kardanwellen vom Fahrantrieb auf die die beiden Hinterachsen und die Vorderachse – ein sehr großer Vorteil für beste Traktion bei wechselnden oder schwierigen Boden- und Rodebedingungen. Vor- oder Nacheilung zwischen den Achsen wird dadurch konsequent ausgeschlossen.

Klappautomatik für vollautomatische Umrüstung von Straßenfahrt zum Rodeeinsatz.

Per Knopfdruck „verwandelt“ sich der ROPA Tiger 5 vollautomatisch vom Straßenfahrmodus in den Feldmodus. Entladeband, der ein Meter breite Ringelevator, Bunkerschnecke und weitere Gruppen klappen nacheinander und teilweise sogar zugleich. Durch sensorgesteuerte Überwachungssysteme werden Fehlbedienungen und Kollisionen konsequent ausgeschlossen. Der gesamte Klappvorgang erfolgt durch zeitgleiche Ansteuerung der Funktionen um 50 Prozent schneller als beim Vorgänger.

Extralanges Entladeband – schnelle Bunkerentleerung

Das neue extralange Entladeband befindet sich über den beiden Hinterachsen und ist aufgrund der höheren Bereifung somit höher angehängt. Ein großer Vorteil beim Überladen auf nebenherfahrende Anhänger, da die Übergabe flacher erfolgt. Es ist 3-fach klappbar und 2000 mm breit – für ein noch einfacheres Anlegen von 10 Meter breiten Mieten oder problemloses Überladen auf Anhänger. Schonende gummierte Mitnehmerfinger garantieren hohe Förderleistungen bei kurzen Entladezeiten von nur 50 Sekunden bei vollem Rübenbunker. Die Bunkerbefüllautomatik ermöglicht unter allen Rodebedingungen optimale Traktion bei bester Gewichtsverteilung. Die Ertragserfassung erfolgt über 2 Ultraschallsensoren, welche die Bunkerladungen aufsummieren und in die Schlagdatenbank abspeichern. Der Daten-Export ist über ISO-BUS möglich.

Highlight!! – Neues Kabinen- und Bedienkonzept für den Rübenroder ROPA Tiger 5

Die neu designte R-Cab Kabine mit deutlich verbesserter Kabinenlagerung auf Hydrobuchsen, ermöglicht optimale Einsicht in das weiterentwickelte PR2-Rodeaggregat in einer physiologisch gerechten und angenehmen Sitzposition. Das freundliche und souveräne Interieur der neuen Kabinenausstattung in Verbindung mit einer hervorragenden Schalldämmung ist Garant für Fahrgenuss pur. Extrem Leistungsstarke Voll-LED Arbeitsscheinwerfer machen die Nacht zum Tag.

Unter der Bezeichnung R-Concept vereint ROPA seine neue intuitive Bedienphilosophie. Ein großes 12,1 Zoll Touchdisplay mit WLan Schnittstelle bildet die Informations- und Kommandozentrale der Maschine. Von hier überwacht der Fahrer die komplette Maschine, informiert sich über Betriebszustände und Leistungsdaten und verstellt Funktionen und damit das Arbeitsergebnis. Die Bedienung erfolgt Dual, wahlweise per Fingertip am Touch-Display oder per Drehen und Drücken an den „R-Select“ und „R-Direct“ Drehknöpfen, welche ergonomisch ideal auf der neu konzipierten Bedienkonsole im Griffradius des Multifunktionsjoystick (mit integriertem Minijoystick) angeordnet sind. Die schlanke Bedienkonsole am Fahrerplatz bietet zahlreiche Verstellmöglichkeiten für eine ergonomische und bequeme Sitzposition, bei zugleich gesteigerter Rundumsicht und serienmäßiger Sitzheizung im Komfortluftsitz. Insgesamt ein Arbeitsplatz der Extraklasse.

Weitere Ertragssicherung ermöglicht ein neuer und intelligenter Dreipunkt mit integriertem Meßsystem. Dieser bietet eine noch feinfühligere Steuerung zur Einhaltung der optimalen Rodetiefe. Als Vorteil daraus ergibt sich eine noch bessere Rodearbeit, bei zugleich weiterer Reduzierung der Rodeverluste.

Die Summe an Neuentwicklungen im Tiger 5 resultiert in gesteigerten Tagesleistungen und einer Reduzierung der Betriebskosten, bei gleichzeitig vereinfachter Wartung und Instandhaltung. Der Maschinenführer genießt einen gesteigerten Fahr- und Bedienkomfort bei zugleich wirtschaftlicher, schonender und effizienter Ernte der Zuckerrüben.

Der Tiger 5 ist ab 2015 lieferbar mit dem weitentwickelten PR2h-Rodeaggregat mit 6, 8 oder 9 Reihen in verschiedenen Reihenweiten. Beim Schleglervorsatz kann zwischen Interalschlegler, Schlegler mit Blattauswurf, Allroundschlegler oder Entblatter mit 2 Gummiputzerwellen gewählt werden.

Im Rahmen der Sima wurde der Keiler 2 erstmals der Öffentlichkeit in Frankreich vorgestellt. Über ein 12,1 Zoll Touchdisplay können sämtliche Ableitwalzen in Winkel und Geschwindigkeit, sowie alle 4 umlaufenden Fingerkämme und die Igelbänder in der Geschwindigkeit angepasst werden. Die intuitive Bedienoberfläche in Verbindung mit dem komplett vollhydraulischen Antrieb ermöglicht eine optimierte Reinigungsanpassung, die kaum noch Wünsche offen lässt. Selbstverständlich ist die Steuerung komplett ISO-Bus fähig. Bodenschutz und Standsicherheit sind ebenso wesentliche Leitlinien des Keiler 2. Dank einer Teleskop-Achse, bestückt mit großvolumigen Radialreifen bis zu einer Größe von 850/60 R30.5, werden auf der Straße oder beim Durchroden 3,00 Meter Transportbreite eingehalten. Durch ein Ausschieben der Achsspur auf 3,50 Meter, glänzt der Keiler 2 mit noch mehr Standsicherheit. Dadurch ergibt sich ein wesentlich gesteigerter Personenschutz für das Personal auf dem Verlesestand, da auch in extrem schwierigem Gelände die Gefahr des Umkippens um ein vielfaches reduziert wird. Eine Vielzahl an hilfreichen Details wie etwa ein hydraulisch angetriebenes Scheibensech, eine automatische Dammdruckregelung, Zentralschmieranlage, höhenverstellbare Podeste, Kameraüberwachung mit Farbmonitor oder auch der hydraulische Hangausgleich, sind die besten Grundlagen für hohe Tagesleistungen bei der schonenden Ernte von Kartoffeln.

Ausführlich wurde ebenso das Fahrwerk des Panther mit Anti Shake and Balance System veranschaulicht. Speziell für den Panther hat ROPA ein neuartiges Fahrwerkskonzept mit 2 Pendelachsen in Verbindung mit 4 Stabilisierungszylindern entwickelt. Gegenüber bisherigen Fahrwerken von 2-achsigen Rübenrodern reduziert sich das Wanken der Maschine um 50 Prozent. Grund dafür ist die hydraulische Verbindung der Stabilisierungszylinder an Vorder- und Hinterachse einer Seite, so dass Bodenunebenheiten an einem Rad in der Höhendifferenz nur zu 50 Prozent auf den Rahmen wirken – Wankstabilisierung des Chassis. Durch die Reduktion des Wankens am Chassis verbessert sich gleichzeitig die Reihen- und Tiefenführung des Rodevorsatzes, da der Rahmen ausgemittelt zur Stellung der beiden Achsen steht.

Seit 2010 ist nun die euro-Maus 4 am Markt – die völlig ausgereifte Maschine überzeugt immer wieder aufs Neue mit Ihren spektakulären Dimensionen!

ROPA France als Generalimporteur von Albach in Frankreich präsentierte erstmals den Diamant 2000 mit autobahntauglichen Abmessungen und einer Straßen-Höchstgeschwindigkeit von sagenhaften 70 km/h.

An dieser Stelle möchten wir aus Sittelsdorf dem gesamtem Team der ROPA France ein großes Lob und Dank für den liebevollen und schön gestalteten ROPA Stand auf der Sima aussprechen! Der Stand wurde komplett in Eigenregie geplant und aufgebaut. Ein besonderer Dank ergeht ebenso an unserem Zimmerer Werner Raab für die Unterstützung beim Holzhausbau! Dem DLV-Verlag und der Terre-net danken wir für die Auszeichnung des Tiger 5 als Maschine des Jahres 2015!

Quelle: www.ropa-maschinenbau.de

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