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Neues bei der u-drill Familie von Kverneland

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Neues bei der u-drill Familie von Kverneland

U-drill+ 6000, Bild: Kverneland Group Deutschland GmbH

Mit der Vorstellung neuer Arbeitsbreiten, einer Dünger-Saat-Version und neuer Dosiergeräte erneuert Kverneland seine 2013 vorgestellte Säkombination u-drill erheblich und baut die u-drill nun zur Serie aus. Die neuen Maschinen richten sich an Betriebe, die ihre Ressourcen voll ausschöpfen wollen. Die neue Dünger-Saat-Kombination heißt u-drill+ 6000, ist klappbar und bewirtschaftet, wie das Ursprungsmodell, 6 m Arbeitsbreite.

Die u-drill+ 6000 verfügt über eine Tankkapazität von 4200 l, 1680 l für Getreide und 2520 für Dünger. Die Entwicklung der neuen Dünger-Saat-Kombination erklärt Kverneland mit dem Umstand, dass viele Pflanzen eine deutlich schnellere Jugendentwicklung zeigen, wenn schon bei der Aussaat phosphathaltige Dünger eingesetzt würden. Die u-drill+ bietet zwei Möglichkeiten der Düngerabgabe: Vermischt mit Saatgut über das CD-Schar oder unterhalb des Saatgutes mit der Scheibenegge; Saatgut und Dünger berühren sich dann nicht. Die u-drill+ wurde auf Düngerausbringmengen von bis zu 400 kg/ha bei 15 km/h ausgelegt – um diese Mengen auch unter widrigen Umständen halten zu können, steht der Saatgutbehälter unter Druck und der hydraulische Gebläseantrieb wird von der Traktorenhydraulik gesteuert.

Die Dosierung von Saatgut und Dünger wird in der u-drill+ durch zwei neuentwickelte Dosiergeräte realisiert, die durch ihren elektrischen Antrieb stufenlos und durch ihre ISOBUS-Steuerung unabhängig einstellbar sind. Die verbaute ISOBUS-Kompatibilität erlaubt einerseits die komplette Bedienung der Dosierung aus der Kabine und eröffnet anderseits die Verwendung der Teilbreitenschaltung Kverneland GEOcontrol. Für die Abdrehprobe gibt der Fahrer nur die Werte ins Terminal ein und startet den Abdrehvorgang per Fernbedienung; die Kalibrierung erfolgt automatisch. Um auch Besitzer älterer Traktoren in den Genuss dieser Funktionen kommen zu lassen, offeriert Kverneland zusätzlich die Terminals IsoMatch und Tellus GO.

Neben diesen technischen Weiterentwicklungen bietet Kverneland die u-drill nun auch starr mit 3 (u-drill 3000) und 4 m Arbeitsbreite (u-drill 4000) an, ebenfalls als u-drill und als u-drill+. Auch bei den kleineren Modellen kommt die Modulbauweise, der robuste V-Rahmen und das neue Dosiergerät zur Anwendung.

Alle Modelle der Kverneland u-drill Serie können optional mit einer Hydraulik- oder Luftdruckbremse ausgestattet werden.

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