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Neuer Pflanzenschutz-Selbstfahrer Challenger RoGator 600D

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Neuer Pflanzenschutz-Selbstfahrer Challenger RoGator 600D

RoGator 600D, Bild: AGCO CORPORATION/Challenger

Challenger, eine Marke des AGCO-Konzerns, hat seine selbstfahrende Feldspritze RoGator 600 dem mittlerweile vierten Relaunch unterzogen und präsentiert mit dem RG 635D, RG 645D und RG 655D drei Modelle mit neuer Kabine und interessanten Elektronik-Details.

Unverändert werden AGCO Power Motoren mit einer Nennleistung nach ISO14396 (Herstellerangabe) von 125 kW (170 PS) im RoGator 635D, von 153 kW (210 PS) im RoGator 645D und 167 kW (227 PS) im RoGator 655D verbaut, die die Abgasnorm der EU Stufe IV (Tier 4f) erfüllen. Der Kraftstofftank ist um 90 l größer geworden und fasst nun 320 l bei allen Modellen – das Fassungsvermögen des AdBlue-Tankes beziffert Challenger mit 100 l. Beim eingesetzten Stufenlosgetriebe TechStar CVT handelt es es ebenfalls um ein Produkt aus dem Hause AGCO – die Höchstgeschwindigkeit gibt Challenger mit 50 km/h an. Der Hydraulikölbehälter befindet sich beim neuen RoGator 600D hinter der Kabine, was die Zugänglichkeit verbessert und eine ebene Arbeitsplattform ermöglicht.

Wichtigste und auffälligste Neuerung des Pflanzenschutz-Selbstfahrers ist allerdings die neue AGCO Vision-Cab, eine speziell für Selbstfahrer entwickelte Kabine, die ihr Debüt bei Challenger feiert. Wie der Name vermuten lässt, kann man die Vorzüge dieser Kabine in drei Stichworten zusammen fassen: Sicht, Sicht und Sicht. Insgesamt ist die Kabine 32 cm breiter als der Vorgänger und konnte deshalb mit einem großzügigen Beifahrersitz ausgestattet werden, unter dem sich ein geräumiges Essensfach befindet, das Speisen und Getränke erwärmt oder abkühlt. Hauptgewinner ist und bleibt die Frontscheibe, die einen Zuwachs von sage und schreibe 1,34 m² verbuchen konnte. Realisiert wurde dies durch eine freistehende Lenksäule und etwas mehr Wölbung, wodurch die A-Holme etwas weiter zurückversetzt werden konnten. Doch auch die Heckaussicht ist besser geworden: Die Heckscheibe ist nun durchgehend und schmale B-Holme stören den Blick auf das Gestänge kaum.

Mit neuer Bedienarmlehne und neuem 10,2-Zoll-Terminal kann im Challenger RoGator 600D auf zahlreiche Elektronik-Funktionen zugegriffen werden. So besitzen die Pflanzenschutz-Selbstfahrer ab Werk eine Telemetrie Vorrüstung, die mit den optionalen AGCO Fuse Connected Services genutzt werden kann und die Benutzung eines Yara N-Sensors und den damit verbundenen Precision-Farming-Anwendungen ist vorgeshen und durchaus beabsichtigt. Mit TaskDoc Pro bietet Challenger ein neues Dokumentationssystem, das seine Daten drahtlos mit dem Büro-Computer austauscht: Die Verwendung eines USB-Sticks wird damit obsolet.

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